Tsavo Nationalparks.

Afrika Safari

Tsavo Ost Nationalpark und Tsavo West Nationalpark - Gigantisch!

Tsavo Ost und West Nationalpark Kenia, Ostafrika

Mit einer gewaltigen Gesamtfläche von 21.000 km² ist der Tsavo Nationalpark der größte Nationalpark von Kenia und sogar der fünft größte Nationalpark von Afrika. Aus rein verwaltungstechnischen Gründen wurde der Park in den Tsavo Ost Nationalpark und den Tsavo West Nationalpark aufgeteilt. Die Fernverkehrsstraße und die Eisenbahnverbindung zwischen Nairobi und Mombasa bilden die Grenze zwischen den beiden überwiegend mit Akazien und Dornbüschen bewachsenen Savannen. Der Tsavo Ost Nationalpark ist mit 11.747 Quadratkilometern der größere und auch wesentlich trockener Park und geht im nördlichen Teil in eine Halbwüste über. Er vermittelt einen Eindruck von der Weite und Ursprünglichkeit afrikanischer Savannenlandschaften. Ein wenig an Australien erinnert die rote Erde des Tsavo-Parks, welche im Zusammenspiel mit dem üppigen Grün nach den Regenzeiten ein prächtiges Farbspiel liefert. Dichten Galeriewälder entlang der Flüsse Galana, Athi, Tiva und Voi mit dem Aruba-Damm bilden jedoch einen eindrucksvollen Kontrast zur trocknen Graslandschaft.

Bewertung und Kommentare zur Hipiskus Lodge.

Tsavo Ost Nationalpark Kenia

Flußpferde und Krokodile genießen als ständige Bewohner die feuchte und kühlende Abwechslung. Große Teile des Tsavo Ost sind wenig touristisch erschlossen und bieten den Tieren ein ungestörtes Rückzugsgebiet. Mit 9.055 Quadratkilometer ist der Tsavo West Nationalpark der kleinere Bruder, im Gegensatz zum Ostteil hat er aber eine wesentlich abwechslungsreichere Landschaft zu bieten. Die Mzima Springs in Zentrum der trockenen Savanne speisen zwei glasklare Quellteiche mit bis zu 280.000 Liter pro Minute, bilden so eine wunderschöne Oase mit einem dichten Waldgebiet und liefern den Menschen in Mombasa große Mengen an Trinkwasser bester Qualität.
Gesendet von Jasmin (12-09)


Die Elefanten in den Tsavo Nationalparks schminken sich, ähnlich wie das Volk der Himba in Namibia. Das sieht fantastisch aus, wenn die riesigen Dickhäuter in roter Farbe durch das grüne Buschwerk der Savanne streifen. Sie wälzen sich in den Staub der von Eisenoxyd rot gefärbten Erde, um sich gegen die allgegenwärtigen Insekten und anderen Ungeziefer zu schützen. Zudem dürfte die Puderschicht auch ein idealer Sonnenschutz sein. Die Sonne scheint am Äquator mit sehr hoher Intensität, die starke UV Strahlung ist auch für die vierbeinigen Buschbewohner ein Problem.
Gesendet von Philipe (03-10)